Private Equity: "Performance institutioneller Portfolios von 1981 bis 2005"
Private Equity boomt - institutionelle Investoren haben sich allein im vergangenen Jahr mit rund 400 Milliarden US$ an aktuellen Investitionsvorhaben beteiligt. Und auch der deutsche Privatinvestor findet zunehmend daran Gefallen, in geschlossene Private Equity-Fonds zu investieren.
Einige Marktteilnehmer im Segment Private Equity werben zentral mit der Behauptung, Anleger könnten hier "überdurchschnittliche" Renditen erzielen. Nicht selten wird weiterhin verlautbart, Private Equity würde höhere Renditen als traditionelle Kapitalanlagen, z.B. Aktien, erzielen.
Die Dokumentation der Marktperformance von Private Equity richtet sich vornehmlich an institutionelle Investoren und kann daher unter bestimmten Umständen schnell zu derartigen Fehlinterpretationen führen. So liegt die gepoolte IRR-Rendite (Methode interner Zinsfuss) für den europäischen Private Equity-Markt auf Basis von 1.069 Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund Euro 205 Milliarden bei durchschnittlich 10,3% p.a. (Stand 31.12.2005, Quelle: European Venture Capital Association, Pan-European Survey of Performance, from Interception to 31. December 2005).
Da sich die IRR-Rendite auf das durchschnittlich gebundene Kapital bezieht, handelt es sich mit der genannten IRR-Rendite nicht um einen absoluten Ertrag. Weitaus wichtiger für professionelle Berater dürfte allerdings die Kenntnis darüber sein, dass die Performance des europäischen Private Equity-Marktes zu etwa 42% nicht realisierte, rein bilanzielle Unternehmensbewertungen beinhaltet.
Um Beratern und Anlegern nützliche Anhaltspunkte zur Performance von Private Equity zu liefern, hat FondsMedia institutionelle Portfolios US-amerikanischer Pensionsfonds mit einem Eigenkapitalvolumen von US$ 58 Milliarden unter die Lupe genommen. Die Angaben zu diesen Portfolios erlauben eine Analyse der Performance auf Grundlage jährlicher absoluter Erträge und ergänzend auf Basis der IRR-Rendite. Annualisierte absolute Wertentwicklungen werden in den gängigen Marktdokumentationen im Regelfall nicht aufgeführt.
US-Pensionsfonds zählen zu den besonders erfahrenen institutionellen Investoren im Private Equity-Markt. Die neue Marktstudie zur Performance von Private Equity von FondsMedia bindet u.a. das Private Equity-Portfolio des California Public Employees' Retirement System (CalPERS) ein. CalPERS hat seit 1990 insgesamt US$ 30,8 Milliarden in Private Equity investiert. Laut einer unabhängigen Studie liegen die Zielfonds von CalPERS zu 67% in der oberen Hälfte oder im Top25-Segment (Quelle: Private Equity Intelligence Ltd., April 2006, Performanceangaben mit Stand 31.12.2005).
Da die ausgewerteten institutionellen Private Equity-Portfolios eine Historie von 1981 bis 2005 abbilden, liegen für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren Performance-Daten vor. Die durchschnittliche Haltedauer der 600 ausgewerteten Zielfonds liegt bei rund sieben Jahren. Die Themenpunkte in der Übersicht:
- Einleitung: Besonderheiten der "Marktsprache"
bei Private Equity
- Europäische Marktperformance im Vergleich: Marktdurchschnitt
versus Top25-Segment
- Übersicht über die ausgewerteten Private
Equity-Portfolios nach Beteiligungsvolumen
- Realisierter Cash Flow nach Laufzeitklassen (Fünfjahres-Kaskaden)
- Realisierter Cash Flow und bilanzielle Unternehmenswerte
nach Emissionsjahren 1981 bis 2005
- Zusammenführung der realisierten Cash Flows und
bilanziellen Unternehmenswerte zur Gesamtperformance der
Emissionsjahre 1981 bis 2005
- Gesamtperformance der institutionellen Private Equity-Portfolios
1981 bis 2005
- Vergleich der absoluten Gesamtperformance mit IRR-Renditen
für den Zeitraum 1981 bis 2004
- Portfolio-Performance nach Qualitätssegmenten Top25,
obere Hälfte, untere Hälfte, Portfolio-Durchschnitt
- Gesamtperformance der institutionellen Private Equity-Portfolios
nach Qualitätssegmenten Top25, obere Hälfte,
untere Hälfte und Portfoliodurchschnitt nach der
Methode des internen Zinsfusses (IRR)
- Volatilität innerhalb der Qualitätssegmente
Top25, obere Hälfte, untere Hälfte und Portfoliodurchschnitt
(Standardabweichungen)
- Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
Vergleich geschlossene Fonds Emissionshaus Rendite Steuer Analyse








