Performance historischer Schiffsfonds im Vergleich zu Feingold (Kurzstudie)
Zahlreiche Privatinvestoren scheinen aufgrund der Irritationen am Finanzmarkt in den Sachwert Gold zu flüchten. Dahinter dürfte der Wunsch stehen, einen Teil des Vermögens vor Börsenturbulenzen zu schützen und eine Art individuelle Goldreserve aufzubauen.
Der Goldpreis lag im Jahresdurchschnitt 2008 bei EUR 19.092 (1 Kg Feingold in EUR, Quelle: Deutsche Bundesbank). Damit wurde der höchste Goldpreis seit fünfzehn Jahren erreicht. Im Zehnjahreszeitraum 1999 bis Ende 2008 lag der Durchschnittspreis bei EUR 12.988. Goldinvestoren, die jetzt zum Jahresdurchschnittspreis 2008 ankaufen, zahlen einen Einstandspreis, der ca. 47% oberhalb des zehnjährigen Goldpreises (1999 bis Ende 2008) liegt.
Die durchschnittliche Wertsteigerung von Gold lag in den letzten zwanzig Jahren bei 1,7% p.a. In neun von zwanzig Jahren traten Wertverluste auf. Historische Schiffsfonds haben in diesem Zeitraum einen Vermögenszuwachs von 7,9% p.a. eingefahren. Kein Verkaufsjahr liegt im Minus. Das schlechteste Ergebnis der historischen Schiffe innerhalb eines Verkaufsjahres entspricht dem Durchschnittsertrag von Goldinvestitionen.
Die Wertschwankungen von Gold übersteigen die Volatilität der historischen Schiffe um das Zehnfache.
Sachwert ist nicht gleich Sachwert. Um Beratern eine fundierte Übersicht an die Hand zu geben, hat das Team von FondsMedia eine Kurzstudie entwickelt, welche die Ergebnisse von Goldinvestitionen und historischen Schiffsfonds einander gegenüberstellt.
Vergleich geschlossene Fonds Emissionshaus Rendite Steuer Analyse








