FondsPortrait FHH Fondshaus
Hamburg MS "Antofagasta"
Tranche 2011
Die FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Co. KG (Fondshaus Hamburg) wurde im Jahr 2001 gegründet. Das Unternehmen zählt zum Firmenverbund der Hamburger Reedereigruppe Christian F. Ahrenkiel. Durch den Mehrheitsgesellschafter, die Christian F. Ahrenkiel GmbH & Co. KG, eine weltweit operierende Hamburger Privat-Reederei, hat Fondshaus Hamburg den Zugriff auf ca. sechzig Jahre Schifffahrts-Know-how.
Die fahrende Flotte vom Fondshaus Hamburg bündelt ein Investitionsvolumen in Höhe von rd. EUR 1,2 Mrd. Die gewogene Laufzeit beträgt 5,7 Jahre. Der Gesamtmittelrückfluss aus Tilgungen, Auszahlungen und Liquiditätsreserven beläuft sich derzeit auf 15,8% p.a. bezogen auf das investierte Anlegerkapital. Die Zielerreichungsquote beträgt aktuell ca. 90,8%. Das Fondshaus Hamburg hat weiterhin im Jahr 2007 drei Schiffsgesellschaften mit Verkauf der Schiffe aufgelöst. Das Ursprungsinvestment liegt bei ca. EUR 100,0 Mio. Die Anleger dieser Schiffsfonds erzielten einen Vermögenszuwachs nach Steuern von knapp 10% pro Jahr nach einer Haltedauer von rd. vier Jahren. Die Erfolgsquote liegt bei 100%, d.h. alle drei Exits führten auf Ebene der Schiffsinvestoren zu einer Vermögensmehrung.
Das MS "Antofagasta" ist ein Containerschiff mit einer nominellen Stellplatzkapazität von 2.872 TEU (20-Fuß-Container) bzw. 2.116 TEU á 14 Tonnen homogen. Das Schiff wurde am 12. März 2008 von der Bauwerft Yang-fan Group Co., Ltd., China, abgeliefert und taggleich übernommen.
Mit Hinblick auf die Größenklasse des MS "Antofagasta" ist festzustellen, dass sich die Charterraten vom Markttief im Jahr 2009 bis Februar 2011 um rd. 190% erhöht haben. Hintergründe bilden das anziehende Umschlagsvolumen und die absehbare Knappheit an verfügbaren Schiffen. Im Schnitt über die Jahre 2011 bis 2013 wird dieses Größensegment anhand des derzeitigen Orderbuches um durchschnittlich ca. 2,5% p.a. anwachsen (TEU-Basis). Aufgrund von Verschrottungen dürfte der Zulauf netto gesehen niedriger ausfallen.
Das MS "Antofagasta" ist bis März 2013 an A.P. Møller-Maersk A/S (Maersk) verchartert. Im Zeitraum Januar bis September 2010 erzielte Maersk Umsatzerlöse in Höhe von rd. US$ 41,4 Mrd. bzw. einen Jahresüberschuss von ca. US$ 4,2 Mrd. Der Vorjahreszeitraum ergab einen Jahresverlust von rd. US$ 706 Mio. Die Erlöse in der Containerschifffahrt konnte Maersk im Jahr 2010 um ca. 39% steigern. Mit 244 eigenen Containerschiffen und 316 eingecharterten Containerschiffen stellt Maersk einen zentralen Market Player in der Containerschifffahrt dar.
Geht man davon aus, dass nach Ablauf der Festcharter die derzeitigen Charterraten von US$ 16.800/Tag für den gesamten verbleibenden Planungszeitraum greifen, würde die geplante Liquiditätsreserve bei ansonsten unveränderten Prospektannahmen den Differenzbetrag ausgleichen. Eine weitere Besonderheit für das MS "Antofagasta" stellt die Kalkulation der Schiffsbetriebskosten dar, die auf einem mehrjährigen Schiffseinsatz basiert und insofern eine wesentlich höhere Planungssicherheit aufweist als eine auf Annahmen basierende Kostenprognose.
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