Leasingfonds
Von 1997 bis 2001 wurden rund 19,6 Milliarden Euro in Leasingsfonds investiert. Private Anleger engagierten sich während dieser Jahre mit ca. 10 Milliarden Euro.
Leasingfonds kennzeichnen sich durch langfristig gesicherte Einnahmen aus dem Leasingvertrag, der sich häufig auf die Gesamtlaufzeit des Fonds erstreckt. Nach Abschluß der Nutzungsperiode sehen die Leasingkonstruktionen in aller Regel den Verkauf des Leasingsobjektes zu einem bereits festgelegten Verkaufspreis vor.
Aus Sicht des Leasingnehmers stellen die Fondskonstruktionen eine Finanzierung des Leasingobjektes dar, die eine Nutzung des Leasingobjektes ohne Bindung von Eigenkapital ermöglicht und langfristig den Erwerb des Leasingobjektes sichert.
Aus Anlegersicht versprechen Leasingfonds konstruktionsbedingt eine überdurchschnittliche Einnahmensicherheit, die sich mit bestimmten steuerlichen Gesichtspunkten kombiniert, die i.d.R. zu einer relativ niedrigen anfänglichen Kapitalbindung führen.
Gemessen an den Fondsvolumina weisen Leasingsfonds seit 1997 eine kontinuierlich abnehmende Tendenz auf. Gegen diesen Trend entwickeln sich aktuell Filmleasingfonds, die den aktuellen Leasingfondsmarkt dominieren und an Volumen zulegen.
Mit der Studie "Leasingsfonds: Der richtige Hafen für sicherheitsorientierte Anleger ?" hat FondsMedia rund 360 Leasingfonds für eine Zwischenbilanz unter die Analyselupe genommen. Im einzelnen erhält der Leser Einblick in folgende Fragestellungen:
- Informationsstrukturen der ausgewerteten Leistungsbilanzen
- Verteilung der ausgewerteten Fonds nach Emissionsjahren
- Aufteilung der untersuchten Fonds nach Typen
- Abweichungsanalyse steuerlicher Ergebnisse auf Anlegerebene
- Abweichungsanalyse geplanter Ausschüttungen
- Analyse der Ausschüttungsperformance laufender und abgewickelter Leasingfonds
Vergleich geschlossene Fonds Emissionshaus Rendite Steuer Analyse








